La Palmas Strände

Die großen Strände auf La Palma

Vamos a la playa: Auf La Palma finden Bade- und Wassersportfans bewachte Strände ebenso wie kleine, versteckte Buchten. Das Badetuch liegt je nach Ort auf schwarzem Sand, Kies oder Fels. Die dunkle Farbe des Sandes stammt vom vulkanischen Ursprung der Insel und sagt nichts über seine Sauberkeit aus. Oft geht es hier ruhiger zu als an den großen Stränden Teneriffas oder Gran Canarias. Trotzdem gilt überall: Hinweise des Rettungsdienstes und die Strandflaggen ernst nehmen. Gelb warnt vor gefährlichen Wellen oder Strömungen, bei Rot ist Baden verboten; Grün bedeutet gute Badebedingungen.

Die Eruption des Vulkans Tajogaite im Jahr 2021 hat vor allem die Westküste verändert. Puerto Naos ist wieder zugänglich, steht jedoch weiterhin unter permanenter CO₂-Überwachung; die frühere Playa de los Guirres wurde von Lava überdeckt. Sperrungen, Zugänge und Dienstleistungen können sich deshalb ändern. Beachten Sie vor Ort immer Absperrungen, Flaggen und aktuelle Hinweise der Behörden.

Playa de Puerto Naos

Schwarzer Sandstrand von Puerto Naos auf La Palma

Puerto Naos liegt auf der sonnigen Westseite von La Palma und besitzt einen der bekanntesten schwarzen Sandstrände der Insel. Olivinkristalle verleihen dem vulkanischen Sand stellenweise einen grünlichen Schimmer. Palmen spenden Schatten, und die Promenade verbindet den Strand mit Restaurants, Terrassen und Unterkünften. Der Zugang ist weitgehend barrierearm.

Nach der Tajogaite-Eruption von 2021 blieb der Küstenort wegen ungewöhnlich hoher CO₂-Werte lange gesperrt. Der Strand ist seit 2024 wieder öffentlich zugänglich und Puerto Naos gewinnt schrittweise sein Leben zurück.

Playa de Tazacorte

Schwarzer Sandstrand am Puerto de Tazacorte

Die Playa del Puerto de Tazacorte liegt an der Mündung des Barranco de las Angustias und gehört zu den längsten schwarzen Sandstränden der Insel. Ein Wellenbrecher dämpft Strömung und Brandung, weshalb der Strand besonders bei Familien beliebt ist. Promenade, barrierearme Zugänge, Parkmöglichkeiten, Bushaltestelle sowie Restaurants und Cafés liegen direkt in der Umgebung. Vom Strand lässt sich außerdem einer der schönsten Sonnenuntergänge an La Palmas Westküste beobachten.

Die ehemalige Playa de los Guirres – auch Playa Nueva genannt

Playa de los Guirres vor der Tajogaite-Eruption von 2021

Das Foto und ältere Reiseberichte zeigen die frühere Playa de los Guirres, die auch Playa Nueva oder Playa del Volcán genannt wurde. Der schwarze Strand zwischen Tazacorte und Puerto Naos war bei Surfern beliebt und besaß zeitweise ein Kiosklokal. Diese Beschreibung gehört inzwischen zur Geschichte der Insel.

Im November 2021 erreichten die Lavaströme des Tajogaite diese Küste und überdeckten den Strand samt Kiosk. Dabei entstand ein neuer Lavadelta mit jungen Küstenabschnitten. Die ehemalige Playa de los Guirres ist deshalb kein zugänglicher Badestrand mehr; die neuen Flächen stehen unter wissenschaftlicher Beobachtung und dürfen nicht ohne ausdrückliche Freigabe betreten werden.

Playa de Charco Verde

Playa de Charco Verde an La Palmas Westküste

Charco Verde ist eine rund 150 Meter lange Bucht südlich von Puerto Naos, eingerahmt von Klippen und Bananenplantagen. Schwarzer Sand, meist mäßiger Wellengang und die geschützte Lage machen sie bei Familien beliebt. Der Strand ist über die Straße erreichbar und verfügt über Parkplatz, Rampen und Laufstege, Außenduschen, Toiletten sowie einen kleinen Kiosk mit Terrasse. Einige Dienstleistungen, darunter der öffentliche Nahverkehr, können saisonabhängig sein.

Playa de La Zamora und Playa Chica

Playa de La Zamora in Fuencaliente

Unterhalb von Las Indias im Südwesten La Palmas liegen Zamora Grande und Zamora Chica, zwei schwarze Sandbuchten, die durch einen Felsen voneinander getrennt sind. Vom Parkplatz oberhalb der Klippe führen Treppen hinunter zum Meer. Die geschützte Lage und die vulkanische Kulisse machen La Zamora zu einem beliebten Rückzugsort; bei geeignetem Wellengang kommen auch Surfer hierher. Da es keine dauerhafte Badeaufsicht gibt und Strömung sowie Brandung kräftig sein können, ist besondere Vorsicht geboten.

Playa Punta Larga

Punta Larga ist eine gut 100 Meter lange Bucht aus schwarzem Sand im Küstengebiet von Fuencaliente. Drei ins Meer geflossene Lavazungen formten den kleinen Strand, der heute durch einen Wellenbrecher geschützt wird. Treppen erleichtern den Einstieg ins Wasser; Parkplatz, Busverbindung und Einkehrmöglichkeiten befinden sich in der Umgebung. Die Bucht ist nicht überwacht. Auch bei meist mäßigem Wellengang sollten Familien die aktuellen Bedingungen prüfen und Kinder am Wasser begleiten.

Playa Echentive

Die Playa Echentive, auch Playa Nueva genannt, entstand 1971 durch die Eruption des Vulkans Teneguía. Der rund 300 Meter lange schwarze Strand liegt in einer jungen Lavalandschaft nahe der Südspitze und ist trotz seines wilden Charakters mit dem Auto erreichbar. Zwischen den Felsen befinden sich natürliche Meerwasserbecken, die etwas Schutz vor der Brandung bieten. Der offene Strand selbst ist jedoch unbewacht und der Atlantik kann rau sein; Baden ist nur bei passenden Bedingungen ratsam.

Playa del Faro

Die Playa del Faro liegt unterhalb des alten und des neuen Leuchtturms von Fuencaliente, nur wenige Schritte von den Salinen und dem Meeresreservat entfernt. Die kleine Bucht besteht aus schwarzem Sand und Kies; ein geschützter Abschnitt wird auch von Fischerbooten genutzt. Der Strand lässt sich gut mit einem Besuch der Leuchttürme und Salinen verbinden, besitzt aber nur wenige Dienstleistungen und keine dauerhafte Badeaufsicht. Vor dem Baden sollten daher Wellengang und örtliche Hinweise geprüft werden.

Playa de la Salemera

La Salemera liegt an der Südostküste von Villa de Mazo in einem kleinen, traditionellen Fischerort. Neben dem dunklen Strand befindet sich ein großes, durch die Küstenfelsen geschütztes Meerwasserbecken, das besonders bei Familien beliebt ist. In der Umgebung gibt es Möglichkeiten zur Einkehr, und der Leuchtturm prägt das Bild der Bucht. Wind und Atlantikwellen können dennoch deutlich spürbar sein; die Bedingungen im offenen Meer sollten nicht mit denen des geschützten Beckens verwechselt werden.

Playa de los Cancajos

Los Cancajos liegt an der Ostküste zwischen Flughafen und Santa Cruz de La Palma. Ein Wellenbrecher aus Vulkangestein schützt die schwarze Sandbucht und sorgt häufig für ruhigeres Wasser. Die abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft macht den Strand besonders für Schnorcheln und Tauchen interessant. Zur Ausstattung gehören barrierearme Zugänge, Parkplatz, Busverbindung, Duschen, Toiletten sowie der Verleih von Liegen und Sonnenschirmen. Restaurants, Hotels und Apartments befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Playa de Bajamar

Die Playa de Bajamar liegt an der Küste von Breña Alta, unmittelbar südlich von Santa Cruz de La Palma zwischen dem Yachthafen und dem Naturdenkmal Risco de la Concepción. Der rund 700 Meter lange schwarze Sandstrand wird das ganze Jahr über gern von Einheimischen besucht. Er bietet barrierearme Zugänge, Parkplatz, Duschen und Toiletten; Cafés und Restaurants befinden sich in der Nähe. Durch ihre Lage an der Ostküste eignet sich die Bucht besonders gut, um den Sonnenaufgang zu erleben.

Der Stadtstrand von Santa Cruz

Der Stadtstrand von Santa Cruz de La Palma wurde im April 2017 eröffnet und brachte den schwarzen Vulkansand an die Avenida Marítima zurück, wo früher die historische Caleta del Varadero lag. Heute bietet der leicht zugängliche Familienstrand Duschen, Toiletten, Sonnenschirmverleih und Sportbereiche für Beachvolleyball und Strandfußball. Auch Windsurfen, Kitesurfen und Wingfoilen werden hier ausgeübt. Restaurants, Geschäfte und der historische Stadtkern liegen direkt auf der anderen Seite der Promenade.

Playa de los Nogales

Die Playa de los Nogales liegt unterhalb der Steilküste von Puntallana und vereint schwarzen Sand, grüne Hänge und den offenen Atlantik. Vom Parkplatz führt ein Fußweg mit Treppen hinunter zum Strand; der Rückweg verlangt entsprechend Kondition. Nogales ist landschaftlich eindrucksvoll und bei erfahrenen Surfern beliebt, aber starke Strömungen und kräftige Brandung machen das Baden gefährlich. Es gibt keine Badeaufsicht. Schon bei unruhiger See sollte man den Strand nur vom sicheren Ufer aus genießen.

Playa Bujarén in Garafía

Die kleine, naturbelassene Playa Bujarén liegt unterhalb der Steilküste von Garafía. Sie ist nur zu Fuß über einen steilen, anspruchsvollen Pfad oder vom Meer aus erreichbar. Im Sommer kann sich in der Bucht schwarzer Sand sammeln; zu anderen Zeiten ist sie überwiegend steinig.

Der Zugang ist nichts für einen gewöhnlichen Strandspaziergang. Trittsicherheit, feste Schuhe, ausreichend Wasser und eine realistische Einschätzung des Rückwegs sind wichtig. Die abgelegene Bucht ist unbewacht; Strömungen und Brandung können selbst erfahrene Schwimmer überraschen. Bei unsicherem Wetter oder starkem Wellengang sollte man auf den Abstieg und das Baden verzichten.

Playa Puerto Espíndola und Naturschwimmbecken Charco Azul

An der Küste von San Andrés y Sauces liegen zwei unterschiedliche Badeplätze dicht beieinander. Puerto Espíndola ist eine kleine schwarze Strandbucht neben dem Fischerhafen. Wenige Minuten entfernt bietet Charco Azul mehrere natürliche Meerwasserbecken, die durch Felsen vor der direkten Brandung geschützt sind. Gute Zugänge, Sonnendecks, Duschen, Toiletten und Gastronomie machen die Anlage besonders familienfreundlich. Bei starkem Seegang können Wellen dennoch über die Begrenzungen schlagen; Absperrungen sind deshalb immer zu beachten.

Naturschwimmbecken La Fajana

Die Naturschwimmbecken von La Fajana liegen an der Küste von Barlovento und bestehen aus mehreren Becken, die laufend mit Atlantikwasser gespeist werden. Felsbarrieren schützen die Badebereiche vor der direkten Brandung; unterschiedliche Tiefen und ein barrierearm zugänglicher Bereich machen die Anlage für viele Besucher geeignet. Duschen, Toiletten, Sonnenterrassen und ein Restaurant ergänzen das Angebot. Bei starkem Seegang können die Becken aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, auch wenn das Wasser darin ruhig wirkt.