Vulkanroute Teneguía und San Antonio

Zwei historische Vulkane im Süden

Zwischen Weinbergen und dunklen Lavafeldern zeigt Fuencaliente eine der jüngsten Landschaften La Palmas. Der Krater des San Antonio erinnert an die Eruption von 1677. Weiter südlich entstand der Teneguía während des 24 Tage dauernden Ausbruchs von 1971. Fast fünfzig Jahre lang galt er als jüngster Vulkan der Insel, bis der Tajogaite 2021 die Westseite La Palmas veränderte.

Besucherzentrum am Vulkan San Antonio in Fuencaliente

Die Reben wachsen hier auf schwarzem Lapilli und erzählen ebenso von den Ausbrüchen wie die Krater selbst. Wind, Trockenheit und Vulkanboden prägen den Weinbau rund um Los Canarios und bilden einen starken Kontrast zu den Kiefernwäldern der höheren Lagen.

Vom San Antonio zum Teneguía

Ein guter Ausgangspunkt ist das Besucherzentrum am Vulkan San Antonio. Die Ausstellung erklärt den Vulkanismus der Insel; der ausgeschilderte Weg am Kraterrand öffnet den Blick zum Teneguía, zur Küste, zu den beiden Leuchttürmen und zu den Salinen. Bitte bleiben Sie auf den freigegebenen Wegen, denn die jungen Lavaflächen sind empfindlich und das Gelände fällt stellenweise steil ab.

Rötlicher Krater des Vulkans Teneguía auf La Palma

Je nach gewählter Variante führt die Wanderung nur um den San Antonio, weiter zum Teneguía oder bis hinunter zum Faro de Fuencaliente. Auf dem Weg wechseln schwarze, rote und gelbliche Vulkanfarben; erste Pflanzen besiedeln den kargen Boden. Am Meer liegen die beiden Leuchttürme und die Salinen von Fuencaliente, wo weiterhin Meersalz gewonnen wird.

Die Tour richtig planen

Die längere Variante zur Küste ist keine Rundtour und verliert deutlich an Höhe. Rückfahrt und Treffpunkt sollten deshalb vor dem Start geklärt werden. Auf der offenen Südflanke gibt es kaum Schatten; Sonne, Wind und loser Lapilli machen feste Wanderschuhe, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser notwendig.

Prüfen Sie unmittelbar vor der Wanderung den aktuellen Zustand der Wege bei der Red de Senderos de La Palma. Wetter oder Schutzmaßnahmen können den Verlauf verändern. Absperrungen sind zu respektieren, Steine bleiben an ihrem Platz und bei starkem Wind oder großer Hitze sollte eine kürzere Variante gewählt werden.