Tour de Playas (Die schönsten Strände auf La Palma)
[Allgemeine Baderegeln] [Blaue Fahne] [Wasserqualität]
Vamos a la playa: In La Palma gehen Bade- und Wassersportfans an offizielle, bewachte Strände oder suchen sich kleine, versteckte Buchten. Dabei breiten sie ihr Badetuch mal auf Sand, mal auf Kies und mal auf Fels aus. Sofern es sich um Sand handelt, ist der immer schwarz. Das hat aber nichts mit Schmutz zu tun, sondern mit den lavaspuckenden Vulkanen der Insel. Im schwarzen Sand liegt es sich genauso gut wie im weißen von Teneriffa oder Gran Canaria. Besser noch: An den hiesigen Stränden herrscht lange kein solches Gedrängel wie in den "Sardinenbüchsen" der großen Nachbarinseln. Pluspunkte sammelt La Palma auch auch in punkto Wasserqualität, die rings um die Insel sehr gut ist.
Ganz wichtig bei jedem Badeausflug: Nehmen Sie die Anweisungen der Jungs und Mädels vom "Cruz Roja" und die an den Stränden wehenden Flaggen immer ernst! Wenn das palmerische Rote Kreuz die gelbe Fahne hisst, weist dies auf gefährliche Wellen und Strömungen hin, bei roter Flagge herrscht schlicht Lebensgefahr. Nur "grün" heißt "hinein ins Nass mit Badespaß".
Aber jetzt Start frei zur "Tour de Playas" . Wir beginnen mit den großen Stränden im sonnigen Westen der Insel und wandern dann über den Süden und Osten hinauf in den Norden.
Playa de Tazacorte

Mit rund 500 Metern Länge und 50 Metern Breite ist die Playa de Tazacorte einer der größten Strände der Insel. Eine Seite des von der Mündung des Barranco de Los Angustias geteilten Bade-Eldorados besteht aus Sand, die andere aus Kies mit vereinzelten Sandflecken. Direkt hinter dem Strand liegt das malerische Tazacorte . So können die Strandgänger ihren Hunger oder Durst schnell in den zahlreichen Bar und Restaurants des Dorfes stillen.
Baywatch: Ja
Süßwasserduschen: Ja
Toiletten: Ja
Behindertenzugang: Ja
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Ja
Tauch- und Wassersportangebote: Ja
Playa Nueva

Einst war dieser Strand zwischen Tazacorte und Puerto Naos von einem pittoresken Caseta-Dorf gesäumt. Zum großen Leidwesen aller, die diese authentische Athmosphäre geliebt haben, wurden die Strandlauben und auch das kleine palmerische Restaurant abgerissen. Grund ist ein Gesetz, das Caseta-Dörfer in der Marine-Zone auf dem spanischen Festland und den Kanarischen Inseln verbietet.
Somit sind Strandgänger an der Playa Nueva gut beraten, ihre Verpflegung mitzubringen. Empfehlenswert ist der Besuch auf jeden Fall. Hinter dem Strand ragen hohe, schroffe Felsen auf, und auf rund 550 Metern kann man sich - je nach Jahreszeit auf Sand, Kies oder auf ausgewaschenen Steinen niederlassen. Vorsicht allerdings beim Baden! Hier gibt es keine Baywatch, und die Wellen sind an der Playa Nueva stets höher als in Puerto Naos . Dementsprechend ist dieser Strand ein Treffpunkt für Surfer, die wilde Wellenritte zum Besten bieten.
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Nein
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa de Puerto Naos

Wer in Puerto Naos an der Avenida Maritím wohnt, braucht nur über diese Straße zu spazieren und ist schon am Strand. Auf 65 Metern Breite und mehr als 500 Metern Länge tummelt man sich hier im Sand, denn diese Playa wird nach Stürmen oder hohen Wellen stets von angeschwemmten Steinen und Treibgut befreit. Palmen spenden Schatten, und in den zahlreichen Bars der Uferpromenade werden kühle Drinks und Stärkungen serviert.
Wer sich bei ein bisschen Wassersport abkühlen will, findet hier einen Kanuverleih mit geführten Touren und eine Tauchschule.
Baywatch: Ja
Süßwasserduschen: Ja
Toiletten: Ja
Behindertenzugang: Ja
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Ja
Tauch- und Wassersportangebote: Ja
Playa de Charco Verde

"Die grüne Pfütze" wird dieser knapp 250 Meter lange Strand genannt. Grund: Er liegt an einer flachen Bucht zwischen Puerto Naos und El Remo , in der das Wasser blaugrün schimmert. Die Schönheit von Charco Verde sowie feiner Sand und Kies machen diesen Strand zu einem der beliebtesten der Insel. Darüber hinaus gibt es festinstallierte Sonnenschirme, hölzerne Laufstege und eine kleine Bar. Prädikat: Klein aber fein, jedoch ohne Baywatch.
Baywatch: Nein - nur Flaggen
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Ja
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa El Remo
Zwischen Bananenplantagen und den Casetas von El Remo breitet sich ein knapp 250 Meter langer "Strand" aus. Wenig Sand, viele Steine und keinerlei sanitäre Anlagen machen ihn nicht gerade zum Vorzeigeobjekt. Bestechend ist nur, dass entlang dieser Badezone gleich drei Restaurants mit palmerischen Spezialitäten zum Genießen einladen. Aber vorm Essen soll man ja ohnehin nicht schwimmen gehen:
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Nein
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa de La Zamora und Playa Chica

Im Südwesten von La Palma , unterhalb des Dorfes Las Indias liegen die Strände Playa de La Zamora und Playa Chica .
Man erreicht die nebeneinander liegenden Buchten über Felstreppen. Lohn für diese Mühe ist die Schönheit der Strände, deren steinige Seitenmassive die Schwimmer vor hohen Brechern und umherwirbelnden Steinen schützen. Mit rund 200 Metern Sandstrand und verschiedenen Service-Angeboten erfreuen sich die "Parallel-Playas" bei Urlaubern und Einheimischen großer Beliebtheit.
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Nein
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa Punta Larga

Zwischen den Leuchttürmen und den Zamora -Stränden finden wir Punta Larga . Hier lockt zwar kein richtiger Sandstrand, aber eine schöne Bucht, wo man über Kies und flache Felsplatten ins Meer gelangt. Früher, als Punta Larga noch aus Casetas und einem Restaurant bestand, traf man sich hier gerne mal zum geselligen Beisammensein. Dank den Abrissbaggern ist auch das Geschichte...
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Nein
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa Echentive

Dieser Strand im äußersten Südwesten erstreckt sich kurz vor den Leuchttürmen und besticht mit seiner Länge und seinem feinen Sand. Leider windet es in dieser Ecke der Insel nicht immer, aber immer öfter, wobei die Playa Echentive wenig Schutz durch Felsen oder Bäume bietet. Vorsicht, das Meer kann sehr rau sein und es gibt keine Baywatch!
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Nein
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa del Faro

Unterhalb des alten und neuen Leuchtturms an der Südspitze von La Palma findet man eine kleine, knapp 150 Meter lange Badebucht mit einer Zone für kleine Fischerboote. Der Strand besteht aus Sand und Kies, ein Schutzwall dient als Wellenbrecher. Die einstige Hauptattraktion dieses Strandes - ein kleines Restaurant mit Fischspezialitäten - ist ebenfalls der Abrissbirne zum Opfer gefallen.
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Nein
Behindertenzugang: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa del Pozo
Nun haben wir die Südspitze La Palmas umrundet und befinden uns auf der Ostseite. Rund vier Kilometer unterhalb der Stadt Mazo breitet sich ein kleiner Sandstrand aus. Versierte La-Palma-Besucher nennen die Playa del Pozo auch Schwedenstrand, weil dort dereinst schwedische Auswanderer "gewohnt" haben. Wenn man ein bisschen klettert, findet man rund um dieses Strändchen noch mehr kleine Badenischen.
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Nein
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa de Los Cancajos

Gleich neben der Inselhauptstadt Santa Cruz liegt die Appartement- und Hotelzone Los Cancajos mit ihrem gleichnamigen Strand. Riffe und künstliche Wellenbrecher schützen die Schwimmer hier vorm wilden Meer der Ostseite. Dies und die Nähe zu Bars, Hotels und Restaurants machen die Playa de Los Cancajos bei Urlaubern und Einheimischen zu einem beliebten Badeziel. Der rund 400 Meter lange Sandstrand ist natürlich bewacht, und man findet eine Menge Service-Angebote.
Baywatch: Ja
Süßwasserduschen: Ja
Toiletten: Ja
Behindertenzugang: Ja
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Ja
Tauch- und Wassersportangebote: Ja
Playa Bajamar

Am Ortseingang der Inselhauptstadt Santa Cruz findet man die Playa Bajamar. Rund 700 Meter lang bietet dieser Strand viel Platz zum Liegen, ordentliche sanitäre Einrichtungen und Sicherheitsvorkehrungen. Ob das "Freibad" der Bewohner von Santa Cruz inmitten der Stadt- und Hafenkulisse das Richtige für naturschönheitssuchende Touristen ist, sei dahingestellt.
Süßwasserduschen: Ja
Toiletten: Ja
Behindertenzugang: Ja
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa de Las Nogales

Kenner rühmen die Playa de Las Nogales als den "schönsten Strand" der Insel. Tatsächlich breiten sich an dem nördlich von Santa Cruz gelegenen "Strand der Nussbäume" rund 450 Meter feinsten Sandes inmitten rötlich schimmernden Felsen aus. Badespaß gibt´s aber nur für den Preis eines langen Auf- und Abstiegs über eine Treppe im Fels. Die Steilküste hat einen weiteren Haken: Die Sonne verschwindet auf ihrem Weg von Ost nach West schon am frühen Nachmittag hinterm Berg. Fazit: Früh aufstehen und außerdem: Aufpassen! Das Meer ist im Osten oft wild und es gibt hier keine Baywatch.
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Ja
Toiletten: Ja
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Playa Puerto Espíndola

Mit seinen 85 Metern Länge ist dieser Strand bei San Andrés y Sauces wohl eher ein "Strändchen". Nebenan liegen der gleichnamige Fischerhafen und kleine Restaurants. Klein und romantisch...
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Nein
Behindertenzugang: Nein
Liegen -und Sonnenschirmverleih: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Meeresschwimmbecken Charco Azul

Achtung: zur Zeit wegen Renovierung nach Erdrutsch geschlossen!
Nun sind wir auf unserer "Tour de Playa" im Nordosten der Insel angelangt, wo es naturgemäß etwas rauer zugeht. Aus diesem Grund haben die findigen Palmeros Meeresschimmbecken angelegt. Eines davon ist Charco Azul . Die "blaue Pfütze" liegt zwischen San Andrés und Puerto Espindola . Hier kann man in einer "Felsbadewanne" von Mauern geschützt inmitten des anstürmenden Atlantiks gemütlich schwimmen. Liegeflächen mit Sonnenschirmen, gepflegte sanitäre Anlagen und eine kleine Bar machen den Badetag rundum perfekt.
Poolwatch: Nein
Süßwasserduschen: Ja
Toiletten: Ja
Behindertenzugang: Nein
Sonnenschirme: Ja
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
Meeresschwimmbecken La Fajana

Auch in La Fajana laden Naturschwimmbecken zum sicheren Baden im wilden Ozean ein. Man findet die Anlage, indem man kurz vorm östlichen Ortseingang von Barlovento die Steilküste hinabfährt. La Fajana wurde nach dem gleichen Prinzip wie Charco Azul gebaut, ist allerdings wesentlich größer. Zwei ausladende Meeresschwimmbecken, viele terrassenartig angelegte Liegeflächen und sehr saubere sanitäre Anlagen sind eine tolle Sache, wenn man bedenkt, dass der Spaß nicht mal Eintritt kostet. Relativ neu ist ein kleiner Pool für Behinderte im oberen Bereich der Anlage. Fürs leibliche Wohl sorgt das Restaurant von La Fajana mit guter palmerischer Küche, und in der Nähe der Anlage kann man campen oder in kleinen Bungalows übernachten.
Poolwatch: Ja
Süßwasserduschen: Ja
Toiletten: Ja
Behindertenzugang: Ja
Sonnenschirme: Ja
Tauch- und Wassersportangebote: Nein
El Poris (Piratenbucht)

Nun befinden wir uns auf der letzten Etappe der "Tour de Playas" - im Nordwesten bei Tijaraffe . Wer das Abenteuer liebt, der nimmt hier ein Bad in der Piratenbucht .
Die Rede ist von einer Höhle auf Meereshöhe, die einst ein Schmugglernest gewesen sein soll. Von Tijaraffe aus erreicht man sie mit gutem Wagen und gutem Magen, denn der Weg hinunter ans Wasser ist steil und kurvig und endet mit einem Fußmarsch. In der Höhle finden sich heutzutage Wochenendhäuschen anstelle von Schmugglernestern. Aber baden kann man noch genauso gut wie die alten Piraden.
Baywatch: Nein
Süßwasserduschen: Nein
Toiletten: Nein
Behindertenzugang: Nein
Sonnenschirme: Nein
Tauch- und Wassersportangebote: Nein |