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Astronomie auf La Palma

Sternwarte auf dem Roque de Los Muchachos

Sterne steh´n gut über La Palma: Klare Luft, keine Lichtverschmutzung und wolkenlose Nächte haben die Insel zu einem Eldorado für Sternengucker gemacht. Seit 1984 durchleuchtet eine internationale Forscherelite im Observatorio Astrofísico auf dem 2.426 Meter hohen Roque de Los Muchachos den Weltraum.

Einziger Wermutstropfen: Das milliardenschwere Superteleskop E-ELT wird nun doch nicht in La Palma, sondern in Chile gebaut. Kein Grund freilich, den Kopf in den schwarzen Inselsand zu stecken. Das Roque -Team hat bereits eine neue Bewerbung abgeschickt - Optimisten hoffen, dass das größte europäische Sonnenteleskop und das Cherenkov-Teleskop CAT auf dem höchsten Berg La Palmas gebaut werden.

Denn in der nördlichen Hemisphäre haben die Inselastronomen die Nase ganz weit vorn. Seit 2007 ragt das Gran Telescópio Canarias mit einer Kuppelhöhe von 33 Metern und einem Hauptspiegeldurchmesser von 11 Metern in den Himmel. Damit kann Europas größtes Spiegelteleskop Sterne und Galaxien in unendlichen Weiten entdecken.

Neben diesem Brillianten glitzern auf dem Roque de Los Muchachos noch mehr astronomische Juwelen. Etwa das Magic IACT, das die energiereichsten Prozesse im Weltraum unter die Lupe nimmt. Wie durch Zauberhand erkennt es die wirklich ganz, ganz kleinen Teilchen, die von Gammastrahlen im All erzeugt werden. Ein Magic-Trick vom Max-Planck-Institut für Physik.

Auch nicht von schlechten Eltern ist das Solar-Teleskop SST. Europas größtes "Sonnenfernrohr" liefert Bilder von Flecken, Stürmen und anderem Tohuwabohu im Fusionsreaktor Nummer 1. Die spannende Sache steht unter der Regie des Instituts für Solarphysik der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Das Star-Watching-Team aus England dagegen hat es auf Planeten, Asteroiden, schwarze Löcher und Galaxien abgesehen. Mit Hilfe des Wilhelm-Herschel-Teleskops bringen diese Forscher Licht ins Dunkel des Alls.

Insgesamt 19 Länder und 60 Institutionen arbeiten in den Anlagen auf dem Roque zusammen. Die astronomischen Superhirne betreiben Grundlagenforschung und bringen technische Projekte nach vorn. Sprich: Mit einem Planetarium hat das palmerische Observatorium rein gar nichts zu tun.

Aber die Wissenschaftler lassen Sternenschnupperer ohne Doktortitel nicht im Regen stehen. Im Juli, August und September veranstalten sie Führungen. Allerdings nur für Gruppen und gegen Voranmeldung.

Einfach ein E-Mail schicken an: adminorm@iac.es

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