La Palma Open 2010 vom 14. bis 19. Juni im Tennisclub Valle de Aridane Internationale Tenniscracks kämpfen um ATP-Punkte
Endspiel
vom 19 Juni 2010
Der Weg ins ganz große Tennis führt über
La Palma : Im Rahmen der Tour Canario de Tenis 2010 matcht die Nachwuchselite des weißen Sports vom 14. bis 19. Juni im Club de Tenis Valle de Aridane um Weltranglistenpunkte.
Bei den 9. Futures ITF Islas Canarias Valle de Aridane schwingen Tenniscracks aus 20 Nationen das Racket um ein Gesamtpreisgeld von 10.000 US-Dollar. Mehr als den Mammon schätzen die Youngsters freilich die ATP-Punkte der La Palma Open . 17 Points winken dem Sieger, 9 gibt´s für den Zweiten und immer noch 5 Punkte für die Dritt- und Viertplazierten. Denn dieses Turnier soll ein Sprungbrett für junge Talente in die Top-300 der Weltrangliste sein. Dass dieser Plan funktionieren kann, bewies Vorjahressieger Pedro Clar. Der Spanier hat seine Chance genutzt und belegt inzwischen Platz 260 der Bestenparade.
Hochkarätiges Tennis ist also garantiert, wenn am Montag, 14. Juni, die Vorrunde mit 64 Spielern im Tennisclub oberhalb von Puerto Naos eingeläutet wird. In der Hauptrunde kämpfen dann ab Wochenmitte die besten 32 um den Einzug ins Finale am Samstag, 19. Juni.
La Palma ist die vierte Station der Tour de Canario de Tenis 2010 . Im Mai und Juni fanden die ersten drei Wettbewerbe in Lanzarote sowie in Adeje und Puerto de La Cruz in Tenerife statt. Nach den La Palma Open machen die Tenniscracks erstmal Sommerpause. Die beiden Abschlussturniere der Kanarentour werden im November und Dezember in Gran Canaria ausgetragen.
Zweite TransVulcania am 5. Juni 2010 ein voller Erfolg
Trans-Vulkanier stürmen die Gipfel La Palmas
Was ist ein Trans-Vulkanier? Nein, keine Klon-Mischung aus Spock und Käpt´n Kirk. Die Rede ist von einer im vergangenen Jahr auf
La Palma geborenen Läufergattung, die sich erstaunlich schnell vermehrt. Bei der 2. TransVulcania am Samstag, 5. Juni 2010, waren rund 600 Gipfelstürmer aus aller Welt am Start – 100 mehr als bei der Premiere in 2009!
Eins ist sicher:
La Palma entwickelt sich zum Mekka für Laufbegeisterte aller Couleur. So wanderte ein Teil der Sportsmänner und –frauen bei der 2. TransVulcania in eher gemächlichem Tempo von Tijaraffe nach Los Llanos, andere spurteten beim Halbmarathon vom Leuchtturm im Süden hinauf ins Refugio El Pilar. Und rund 200 der Trans-Vulkanier gaben wirklich alles: Beim Ultramarathon sprinteten sie 83,3 Kilometer vulkanauf-vulkanab und überwanden dabei einen Gesamthöhenunterschied von 4.445 Metern.
Jubel und Erschöpfung gleichermaßen zeichnete sich auf den Gesichtern der Ultramarathon-Finisher beim Zieleinlauf in Los Llanos ab. Denn sie hatten die Strecke vom Leuchtturm über die Cumbres zum 2.426 Meter hohen Roque de Los Muchachos und zurück nach Los Llanos gepackt - was nicht jedem Starter gelang. Als schnellster bezwang Miguel Heras Hernández die palmerischen Vulkansteigungen unter brennender Sonne in der sensationellen Zeit von 8 Stunden, neun Minuten und 32 Sekunden. Damit lief er fast eine Stunde schneller als Vorjahressieger Salvador Calvo. Zweiter wurde in diesem Jahr Francisco Jose Rodriguez de Paz mit 8 Stunden, 40 Minunten und 14 Sekunden. Bei den Senioren lieferte Salvador Calvo Redóndo die beachtliche Bestzeit von 8 Stunden, 53 Minuten und 42 Sekunden ab. Absolut bemerkenswert: Der im Gegensatz zu den Top-Läufern ohne Team- und Trainerunterstützung angetretene Palmero José Israel Fernández Cáceres stürmte in nur 9 Stunden, 30 Minuten und 45 Sekunden von Gipfel zu Gipfel. Das war Platz 6 – und dabei hatte der von La-Palma-24 gesponsterte Läufer vorm Start nur einen Keks gegessen!
Bei den Frauen trumpfte Nerea Martinez Urruzda mit 10 Stunden, 53 Minuten und 33 Sekunden mächtig auf. Immerhin war die beste Trans-Vulkanierin rund zweieinhalb Stunden schneller unterwegs als die Vorjahresbeste Marta Prato. Die hatte 2009 noch ganze 13 Stunden, 38 Minuten und 6 Sekunden gebraucht. In diesem Jahr steigerte sie sich zwar gewaltig - allerdings reichte ihre neue Bestleistung von 11 Stunden, 36 Minuten und 32 Sekunden heuer nur noch für Platz 2.
La-Palma-24 gratuliert jedoch nicht nur den Topathleten, sondern allen, die sich durch diesen schwersten Marathon der kanarischen Inseln gekämpft haben. Neben Lob und Anerkennung bekamen die Finisher noch etwas für sie viel Wichtigeres verliehen: Zwei TransVulcania -Punkte, mit denen sie sich nun beim Ultra Trail du Mont Blanc (UTMB) anmelden können. Hier locken 166 Kilometer und ein alpiner Gesamthöhenunterschied von 9.400 Metern – wahrlich nichts für schlappe Jungs und Mädels.