Kanarische
Inseln
Die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln
liegen zwischen dem 27. und dem 30. Grad nördlicher
Breite und dem 13. und 18. Grad westlicher Länge
im Atlantischen Ozean.
Der Archipel erstreckt sich auf einer Fläche
von etwa 7500 km² und besteht aus folgenden Hauptinseln:
Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote,
La Palma, La Gomera und El Hierro.
Die Kanarischen Inseln befinden sich auf der
gleichen Höhe wie die Sahara, Ägypten
und Florida.
Nur 115 km von der Küste Nordwestafrikas
entfernt ist die Inselgruppe – geographisch
gesehen – mehr Afrika als Europa.
Zum spanischen Festland sind die sieben Inseln
etwa 1100 km entfernt gelegen.
Bis zur Entdeckung Amerikas war die Punta Orchilla
auf El Hierro der westlichste Punkt der damals
bekannten Welt.
Die Bevölkerungsdichte
der Kanaren wird mit rund 205 Menschen pro km²
angegeben, sie ist jedoch auf den einzelnen Inseln
sehr unterschiedlich. So ist die Bevölkerungsdichte
auf La Palma mit nur 114 Menschen pro km²
angegeben.
H A
U P T I N S E L N
Teneriffa
2052 km
Fuerteventura
1732 km²
Gran Canaria
1532 km²
Lanzarote
795 km²
La
Palma
726
km²
La Gomera
378 km²
El Hierro
278 km²
E I N W O H N
E R Z A H L E N
Heute leben auf
den Kanarischen Inseln etwa 1,67 Millionen
gemeldete Menschen.
Gran Canaria
728.391
Teneriffa
692.366
Lanzarote
90.375
La Palma
82.419
Fuerteventura
53.903
La Gomera
17.153
El Hierro
8.062
La
Palma
La Palma ist die westlichste Insel der Kanaren. Die keilförmige,
mit der Spitze nach Süden ausgerichtete Insel liegt
nur 55 km von El Hierro, 65 km von La Gomera und 85 km
von Teneriffa entfernt.
Die längste Nord - Süd Entfernung beträgt
45 km und die breiteste Stelle der Insel misst gerade
mal 28 km.
Die höchste Erhebung ist der Roque de los Muchachos,
er ist mit seinen 2426 Metern der zweithöchste Gipfel
der Kanaren.
Die Küstenlinie beläuft sich auf 155 km, wovon
den größten Teil steil abfallende Felsküste
bildet.